3 Psychosoziales

Die Literatur zu psychosozialen Aspekten der HIV-Infektion bezieht sich mehrheitlich auf die Zeit vor Einführung der hochwirksamen antiretroviralen Therapie (HAART). Die Sozialwissenschaften reagieren auf die rasanten Entwicklung der neuen Therapien zeitverzögert. Viele der zitierten Autoren verstehen daher die psychosozialen Systeme als palliative Systeme und unter einer psychosozialen Intervention die Unterstützung bei der potentiell "tödlichen" Diagnose HIV. Entsprechend stehen im Blickwinkel der Forscher und Praktiker vor allem seelische Einbrüche und Defizite durch die HIV-Infektion sowie die Erkrankungs- und Sterbebegleitung.

Ausnahmen machen die Coping- oder Bewältigungsforschung und - eher in den 1980er Jahren - die Psychoneuroimmunologie, die sich stärker mit gesundheitsförderndem Verhalten und positiven Bedingungen für das Leben mit einer HIV-Infektion auseinandersetzen.

In der internationalen Diskussion und Literatur kommt in den letzten Jahren den Themen Stigma und Diskriminierung ein immer größerer Stellenwert zu; die wichtigste Literatur zu diesem Bereich wird im AIDSfinder-Kapitel Positives Leben vorgestellt.

3.1 Allgemeines 3.1.1 Bücher
3.1.2 Zeitschriften
3.1.3 Schriftenreihen
3.1.4 Internet
3.2 Spezielle Aspekte 3.2.1 Frauen
3.2.2 Menschen in Haft
3.2.3 Männer, die Sex mit Männern haben (MSM)
3.2.4 Ehrenamtliche und professionelle Helfer
3.3 Stress / Burnout / Entspannung 3.3.1 Stress
3.3.2 Burnout
3.3.3 Entspannung


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